Digitalisierungsförderungen Kärnten

Förderung beantragen und bis zu 10.000 EURO sparen!

Wir unterstützen Sie gerne dabei, passende Fördermittel für Ihr Digitalisierungsprojekt zu beantragen und bares Geld zu sparen.

Ihr Ansprechpartner

Mario Gutovnik, BA

Certified eCommerce and Social Media Expert – CESE

Übersicht

Digitalisierungsförderungen für Kärnten

In Kärnten stehen Unternehmen zahlreiche Förderungen für Digitalisierungsprojekte zur Verfügung. Unsere Übersicht bietet einen umfassenden Einblick in aktuelle Programme zur Unterstützung Ihrer digitalen Vorhaben. Von der Prozessoptimierung über Online-Marketing bis hin zur Einführung neuer Technologien – entdecken Sie jetzt passende Fördermöglichkeiten und treiben Sie mit uns die Digitalisierung Ihres Unternehmens voran.

1. Geförderte Betriebsberatung 2026

Das Programm „Geförderte Betriebsberatung 2026“ der Wirtschaftskammer Kärnten unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei externen Beratungsleistungen in ausgewählten Themenbereichen. Gefördert werden unter anderem Beratungen zu Marketing, Innovation, Nachhaltigkeit, Personal und Gesundheit.

Die Förderung wird als Zuschuss gewährt und beträgt 50 % der Beratungskosten, maximal 250 €.

Mögliche Projekte
  • Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Mitglied der Wirtschaftskammer Kärnten sind und über eine aufrechte Gewerbeberechtigung verfügen. Die Mitgliedschaft und Gewerbeberechtigung müssen sowohl bei der Antragstellung als auch während der Beratung und Abrechnung bestehen.

    Ausgeschlossen sind unter anderem Unternehmen in einem Insolvenzverfahren sowie Beratungen zwischen Beratern untereinander.

Gefördert werden externe Beratungsleistungen in den Bereichen:

  • Marketing
  • Nachhaltigkeit
  • Innovation
  • Personal
  • Gesundheit


Für Online-Marketing-Unternehmen ist insbesondere der Bereich Marketing interessant. Denkbar sind beispielsweise Beratungen zu SEO, Online-Marketing-Strategien, Website-Konzeption, Customer Journey, Conversion-Optimierung oder digitalen Vertriebskanälen.

Der eingesetzte Berater muss über eine einschlägige Gewerbeberechtigung verfügen, die zur Beratung berechtigt. In der Richtlinie werden ausdrücklich unter anderem Unternehmensberatung, Ingenieurbüros sowie Werbung und Marktkommunikation genannt.

Die Förderung beträgt 50 % der Beratungskosten, maximal jedoch 250 Euro.

Nicht förderfähig sind:

  • Fahrtkosten
  • Spesen
  • Umsatzsteuer


Pro Beratungsthema kann nur ein Förderantrag gestellt werden.

Die Förderungsrichtlinie gilt vom 1. März bis 31. Dezember 2026, solange ausreichend Budget zur Verfügung steht.

Wichtig:

  • Der Förderantrag muss vor Beginn der Beratung gestellt werden.
  • Nach positiver Prüfung erhält das Unternehmen eine Förderzusage der Wirtschaftskammer.
  • Erst danach darf die Beratung beginnen.
  • Die Beratung muss innerhalb von 12 Wochen nach der Förderzusage durchgeführt werden.
  • Der Kunde bezahlt zunächst die gesamte Rechnung.
  • Anschließend müssen Beratungsbericht, Rechnung und Zahlungsnachweis eingereicht werden.
  • Nach positiver Prüfung wird die Förderung an den Kunden ausbezahlt.

2. Umsetzung.KI

Das Programm „Umsetzung.KI“ unterstützt Unternehmen in Kärnten dabei, konkrete Anwendungen von Künstlicher Intelligenz in ihren Unternehmensprozessen zu entwickeln, zu testen und umzusetzen. Die Förderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt und beläuft sich auf bis zu 30 % der förderbaren Kosten. Diese müssen mindestens 10.000 Euro (netto) betragen; der Zuschuss ist mit maximal 10.000 Euro gedeckelt.

Mögliche Projekte

Gefördert werden Unternehmen aller Größen mit Standort in Kärnten. Zum Zeitpunkt der Antragstellung müssen zusätzlich folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer Kärnten oder bei der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Steiermark und Kärnten
  • Vorliegen der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
  • Ausreichender De-minimis-Rahmen

Gefördert werden Projekte, bei denen Unternehmen gemeinsam mit extern beratenden Experten zumindest eine zentrale KI-Anwendung für ausgewählte Unternehmensprozesse detailliert erarbeiten, testen und umsetzen.

Dazu zählen insbesondere:

  • Konkretisierung von KI-Anwendungen im Unternehmen
  • Identifikation geeigneter KI-Lösungen
  • Testung und Umsetzung passender KI-Lösungen


Förderfähige Kosten sind insbesondere:

  • Externe Dienstleistungen in Form von Beratungs- und Entwicklungsleistungen
  • Mietlizenzen für Software (anteilig für die Dauer des Projekts)
  • Personalkosten bis maximal 30 % der förderbaren Gesamtprojektkosten

Die Förderung beträgt bis zu 30 % der förderbaren Gesamtprojektkosten, maximal jedoch 10.000 Euro.

Wichtige Eckpunkte:

  • Mindesthöhe der förderbaren Projektkosten: 10.000 Euro netto
  • Maximale Förderung: 10.000 Euro
  • Projektlaufzeit: maximal 1 Jahr
  • Eine Antragstellung ist einmal innerhalb von 12 Monaten möglich

Die Einreichung ist – abhängig vom verfügbaren Budget – vom 1. Juli bis 31. Dezember 2026 möglich.

Wichtig:

  • Der Förderungsantrag muss unbedingt vor Projektbeginn gestellt werden.
  • Angebote dürfen bereits vorab eingeholt werden, die Bestellung bzw. Beauftragung darf jedoch erst nach der Antragstellung erfolgen.
  • Die Antragstellung erfolgt online über das KWF-Förderungsportal.
  • Für die Antragstellung wird in der Regel eine ID Austria benötigt.
  • Ab dem Tag der Einreichung darf mit dem Projekt begonnen werden.

3. KMU.DIGITAL

Wichtige Information: Das diesjährige Budget der KMU.DIGITAL Förderung ist vollständig ausgeschöpft.

Die KMU.DIGITAL Förderung ist speziell für österreichische Klein- und Mittelbetriebe konzipiert, die in Digitalisierungsprojekte investieren möchten und gliedert sich in drei Phasen: Status & Potenzialanalyse, Strategieberatung und Umsetzungsförderung. Gefördert werden Bereiche wie Geschäftsmodelle und Prozesse, E-Commerce und Online-Marketing, IT- und Cybersecurity sowie Digitale Verwaltung. Die maximale Förderhöhe pro Unternehmen beträgt 7.400 Euro.

Mögliche Projekte

Die Förderung steht gewerblichen Unternehmen, selbständig ausübenden verkammerten oder nicht verkammerten Freiberuflern, Klein-, Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie Unternehmen mit einem Sitz oder einer Betriebsstätte in Österreich zur Verfügung.

Das Programm KMU.DIGITAL unterstützt österreichische Klein- und Mittelunternehmen bei der Digitalisierung. Es bietet finanzielle Unterstützung für individuelle Beratungen durch qualifizierte Experten in Bereichen wie Geschäftsmodellinnovation, Prozessoptimierung, E-Commerce, Online-Marketing, IT-Sicherheit und digitale Verwaltung. Zudem werden Investitionen für die Realisierung von Digitalisierungsvorhaben gefördert.

Die Förderung umfasst bis zu 400 EURO für eine Status & Potenzialanalyse, weitere 1.000 EURO für eine individuelle Strategieberatung und bis zu 6.000 EURO für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen. In Summe beträgt die maximale Förderung also 7.400 EURO.

Sie können die Beratungs- und Umsetzungsförderung im Rahmen der KMU.DIGITAL Förderung bis zum 31. Dezember 2026 beantragen, vorausgesetzt, es sind noch ausreichend Mittel im Budget vorhanden. Um mehr über das Förderprogramm zu erfahren und Ihren Antrag zu stellen, besuchen Sie bitte die folgende Webseite: https://www.kmudigital.at/kmudigital/start.html. Dort finden Sie alle notwendigen Informationen zu den einzelnen Förderbereichen sowie detaillierte Anweisungen zur Antragstellung.

Weitere Förderungen

Neben den genannten Förderungen gibt es weitere Förderprogramme, die wir nicht im Detail behandelt haben, die aber dennoch für spezifische Vorhaben sehr wertvoll sein können. Zum Beispiel bietet das Programm „Go International“ einen Zuschuss von bis zu 7.500 EURO für Online-Marketing Aktivitäten an Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen über die Landesgrenzen hinaus bekannt machen möchten.

Des Weiteren steht das Austria Wirtschaftsservice (aws) mit seinem aws Digitalisierungs-programm bereit, um Projekte in Bereichen wie Künstlicher Intelligenz (KI) und Cybersecurity zu fördern. Diese nicht rückzahlbaren Zuschüsse decken spezifische Digitalisierungsaspekte ab und können entscheidend dazu beitragen, Ihre digitale Präsenz und Sicherheit zu stärken.

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